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Die unabhängige Beraterin vertritt in ihrem beruflichen Handeln keine ideologisch, politisch oder religiös motivierten Interessen, sondern gibt ihre empathisch wahrgenommenen Eindrücke der betreffenden Situation und Person/en weiter.

Tics

Tics eingedämmt durch Provokation und Homöopathie

 

"Der Kinder-Tic ist nicht nur in der Anamnese der erwachsenen Ticer, sondern überhaupt viel häufiger, als man generell annimmt. Die wenigsten Fälle werden zum Arzt gebracht, man behandelt den Tic zu Hause als "schlechte Gewohnheit" mit disziplinarischen Maßnahmen. Und diese sind auch (vernünftig angewandt!) tatsächlich die beste Therapie des Kinder-Tics. Wir können auch oft feststellen, dass aus der Kindheit "stehengebliebene" Tics besonders oft mit schlechten Erziehungsmethoden Hand in Hand gehen." (Wilder und Silbermann 1927

 

"Es dürfte sich da um etwas Organisches handeln." (Sigmund Freud über Tics)

 

"Tics sind SOS-Signale aufgrund psychisch überfordernder und unverarbeiteter Ereignisse sowie Nebenerscheinungen bestimmter unverträglicher Stoffe."

 

 

Auch bei der Behandlung von Tics darf man immer sämtliche Störfelder betrachten. Z. B. kann ein organisches Defizit die Psyche schwächen, genau wie eine geschwächte Psyche ein organisches Leiden hervorrufen kann.

 

 

Fallbeispiel

Klient: 12 Jahre, männlich

 

 

Klientenvorgeschichte:


Blonder, athletischer, groß gewachsener Junge erscheint mit seiner Mutter. Die Mutter spricht für den Sohn, er sitzt daneben und scheint nervös. Der Junge habe seit frühster Kindheit leichte Tics. Diese waren bis zu seinem achten Lebensjahr gut auszuhalten. Es handelte sich lediglich um Augenzwinkern, Naserümpfen und Fingerriechen im zeitlichen Wechsel. Nach der plötzlichen, ohne Vorzeichen vollzogenen Trennung seiner Eltern, als er acht Jahre alt war, nahmen die Tics enorm zu und mit 12 Jahren, ein für ihn nicht mehr tolerierbares Ausmaß an. Er gäbe ständig Grunzgeräusche von sich. Er störe den Unterricht und seine Umwelt und solle laut Vater zur Psychotherapie und empfohlene Psychopharmaka einnehmen, was die Mutter strikt ablehnt. Der Klient ernährt sich überwiegend von Süßspeisen. Pollen- und Nahrungsmittelallergien sind bekannt. Die Tics werden durch Stress und nach jedem durchgemachten Infekt stärker. Die Mutter berichtet, dass er sich selbst sehr unter Druck setzt, wenn er etwas erreichen möchte. Er wünscht sich, dass seine Eltern wieder zusammenfinden. Auffällig ist, dass die Mutter stets für den Sohn spricht und er sich bei direkter Nachfrage nur verkrampft und zäh äußert, wobei die Tics sofort zunahmen. Hier lässt die Mutter ihrem schüchternen, aber sehr reif wirkenden Sohn dann doch das Wort.

 


Beurteilung der Situation:


Belastungs- und Anpassungsproblematik, nervöser zwanghafter Charakter. Ticverschlimmerung nach Schockerlebnis durch Scheidung seiner Eltern und durch die Hormonveränderung bei Eintreten der Pubertät; dies bei erregtem aber gehemmtem Wesen im ungleichen Verhältnis zu seiner bereits älter wirkenden körperlichen Statur. Seine Beziehung zu beiden Eltern scheint gut, wenn auch zur Mutter von ihm bewusst ein wenig distanziert wirkend.

 


Provokation und Psychologische Beratung:


Psychologisch beratende Gespräche für den Jungen werden gewünscht. In der ersten Sitzung kommt er sehr verhalten und spricht nichts, was ihm einen großen innerlichen Druck beschert und die Tics spontan verstärken lässt. Durch Provokation wird versucht, das Gespräch anzuheizen: Gefragt wird, was ihn dazu veranlasst, seine Umwelt durch derartige Grunzgeräusche zu nerven?! Was er sich davon erhofft? Etwa Aufmerksamkeit? Er lässt sich darauf ein und fängt langsam an, sich mitzuteilen. Besonders haftet die Scheidung seiner Eltern an ihm, sie kam aus dem Nichts und für ihn unverständlich. Die größte Last, die er zu tragen hat, ist augenblicklich der lang anhaltende Scheidungskrieg seiner Eltern. Er ist oft sehr verzweifelt, weil er sich wie ein Springball zwischen den beiden vorkommt. Er käme aber sehr gut einzeln mit Vater und Mutter aus, betont er erneut. Ein hitziges Gemüt und eine erregte rote Gesichtsfarbe machen sich in den Gesprächen bemerkbar. Er fühlt sich als Vermittler seiner Eltern und das kostet ihn enorme mentale Energie.


Der Junge wird in den folgenden Sitzungen aufgeklärt, wie das Ticverhalten mit Stresssituationen zusammenhängt, wie er Anspannung aufgrund Aggression ausleiten kann, wie er lernt, ihn belastende Dinge anzusprechen und auch, wie er sich gegebenenfalls gegen seine nach außen streng und dominant wirkende Mutter besser durchsetzen kann. Außerdem erfährt er Strategien, wie er durch exakte Konzentration auf etwas Interessantes die Tics reduzieren kann. Es wird zusätzlich etwas Banales empfohlen und zwar, sich des ruhigen Kaugummikauens notfallmäßig zu bedienen. (Dies wird auch von der Lehrkraft während des Unterrichts erlaubt.) Hier tritt der Ablenkungseffekt ein und die Aufmerksamkeit wird umgelenkt. Dass er die Intensität seiner Tics mit selbst in der Hand hat, wird ihm hierdurch verdeutlicht. Weiter wird das Erlangen von hilfreicher entspannenender Atemtechnik empfohlen. Seiner Mutter wird weitergereicht, wenn möglich, die Auseinandersetzung mit dem Exmann, gegen die sie sich stets versucht zu wehren und sich vor ihren Kindern zu erklären, vor diesen fernzuhalten. Bei solchen Geschehen hilft grundsätzlich keine Erklärung, wenn Kinder von der anderen Seite maximal verkehrt instruiert werden. Ruhe bewahren ist die Hilfe.

 


Homöopathische Gedanken:


Die psychologisch beratenden Gespräche werden unterstützt durch Ermittlung seines passenden Konstitutionsmittel Lycopodium. Klient versucht anfänglich C200, wodurch gleich eine Besserung eintritt, sich jedoch ein Zucken der Augen einstellt, was geduldet wird. Nach drei Wochen schnappt er einen grippalen Infekt auf, welcher mit einmaliger Gabe von Belladonna C200 und Lycopodium D12 anfangs stündlich kupiert wird. Nach dem ausgestandenen Infekt verschlechtern sich die Tics und die Grunzgeräusche machen sich wieder bemerkbar. Lycopodium C1000 einmalig wird vor dem Zubettgehen genommen, was eine weitere enorme Zunahme der Tics erfolgen lässt. Am Morgen nach der Erstverschlimmerung sind keinerlei Tics mehr vorhanden, sodass er ohne Problem den Unterricht besuchen kann.


Als erneut Tics auftreten, und zwar immer nach Infekten, in Stresssituationen sowie pubertätsbedingten Hormonschüben, wird weiter erfolgreich mit Lycopodium im abgesprochenen Wechsel der Potenzen zeitnah gehandelt.


Der Junge beginnt mit 15 Jahren eine Lehre in einem handwerklichen Beruf, was sich sehr positiv auf seinen hinderlich erhöhten Muskeltonus auswirkt, da er sich durch seinen Beruf körperlich auspowern kann. Das Schüchterne hat er abgelegt, da die Konfrontation seiner Umwelt mit seinen Tics ihn stark gemacht hat. Mit Spott und Ablehnung musste er umgehen lernen. Heute, im Alter von 17 Jahren, kommt er bei den nur noch äußerst seltenen (ein- bis zweimal im Jahr) und schwachen Ticerscheinungen am besten mit einer Gabe Lycopodium C200 vor dem Zubettgehen zurecht. Hier lässt er das Mittel auswirken bis wieder Befreiung erfolgt.


Seine ihm Entspannung und Linderung verheißenden Globuli kennt und nimmt er inzwischen eigenverantwortlich, was immer das Ziel einer begleitenden homöopathischen Beratung sein darf.

 


Fazit:


Der Junge lernte, seinen Charakter zu stärken, sein dramatisch Erlebtes besser zu be- und verarbeiten, psychische und physische Zusammenhänge zu begreifen und sich gestärkt seiner Umwelt entgegenzustellen. Man kann Tics bewusst beeinflussen, was besonders gut gelingt durch zusätzliche adäquate Gabe von Homöopathie und durch Erlernen von Entspannungstechniken und bewusster Konzentration. 

 

 

 

 

 

 

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Vor dem Kontakt mit mir, ist IMMER ein Arzt aufzusuchen. Auch meine Verweise zur Homöopathie/Ernährung/Nahrungsergänzung sind mit dem Arzt des Vertrauens abzusprechen. Jedes Mittel, welches ich als Tipp weitergebe, ist frei verkäuflich.

 

Beratungsvereinbarung

 

 

 

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