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Die unabhängige Beraterin vertritt in ihrem beruflichen Handeln keine ideologisch, politisch oder religiös motivierten Interessen, sondern gibt ihre empathisch wahrgenommenen Eindrücke der betreffenden Situation und Person/en weiter.

Mobbing

Mobbing ist out!

 

Der Verhaltensforscher Konrad Lorenz hat den Begriff "Mobbing" geprägt. Er bezeichnete damit Gruppenangriffe von Tieren auf einen Fressfeind oder anderen überlegenen Gegnern, z. b. von Gänsen auf einen Fuchs. Der schwedische Arzt Peter-Paul Heinemann verwertete den Begriff für das Phänomen, dass Gruppen, eine, sich von der Norm abweichend verhaltende Person angreifen und böswillig ärgern.

 

Konflikte können durchaus konstruktiven Charakter haben. Manchmal wirken sie sogar anregend. Wir hinterfragen Dinge, die vorher nie zur Debatte standen. Wir entwickeln uns, weil wir es schaffen uns zu behaupten.

 

Aber Mobbing, die Lust die vom Zerstören kommt, ist pathologischer Ausdruck eigener Ängste und Frustrationen. Meistens liegt bei Mobbing eine Verwicklung verschiedener Ursachen vor, bestehend aus individuellen Motiven und Verhaltensweisen, Ursprungskonflikten und begünstigenden Rahmenbedingungen sowie charakterlichen Zügen. 

 

Mobber sind unsicher, leiden häufig unter Minderwertigkeitskomplexen und haben kein Selbstwertgefühl. Sie spüren Versagensangst, Neid, Frust, falsch verstandener Ehrgeiz und allzu oft sind sie selbst Opfer einer Unterdrückung oder eines Leistungskampfes außerhalb des Mobbingszenarios. Oder sie werden bewusst auf dich angesetzt und sie erfüllen somit nur einen Auftrag. Sie ziehen somit ihre Stärkung und ihren Gewinn aus dem Vernichten einer ausgewählten Person.

 

Ausgewählt?! Warum? Da gibt es die unterschiedlichsten völlig auseinander triftenden Gründe. Fakt ist, egal durch was, ein Mobbingopfer sticht aus der Masse heraus, sei es durch sein Äußeres, sein Wissen, seine Fähigkeiten, sein Verhalten usw.. Nicht immer müssen diese besonders erfolgversprechende Merkmale sein. Selbst ein schlechter Schüler oder ein "einfacher" Arbeiter wird gemobbt, da es für die, die sehr intelligent scheinen, nicht erträglich ist, dass es da jemand gibt, der auch ohne großem angeeigneten Wissen durchs Leben gelangt und das prompt leichter und zufriedener. Gleichsam sind die "Auserwählten" in einer Rolle, oftmals über den Dingen stehend, sie scheinen arrogant, sich bewusst distanzieren zu wollen. Auch das reicht als Provokation aus, um als Opfer auserkoren zu sein. Dann gibt es die "Schleimer" die jedem alles recht machen wollen um als allseits beliebt durchzugehen, sich aber somit lediglich ins Aus katapultieren. In schlimmen Fällen geben sich die Opfer ihrer Rolle hin, sie suhlen sich förmlich darin, andere wiederum leiden qualvoll aber leise.

 

STOPP! Es ist soweit. Wer von Mobbing betroffen ist, flüchtet sich keinesfalls in die Opferrolle. Dieses wäre die schlechteste Reaktion auf das Mobbing. Agieren ist angesagt.

 

 

Augenblicklich hören wir auf, uns Leid zu tun! Wir sind dieser Situation nicht hilflos ausgeliefert. Wir nehmen Hilfe an, indem wir das Geschehen und auch unser Verhalten kritisch durchleuchten. Wir sprechen ein Machtwort mit unseren Peinigern, ergänzend mit uns. Ohnmacht verstärkt das Mobbing! Auch wenn wir uns hier ungerecht und hart behandelt fühlen. Wir finden heraus, warum es zu dieser Situation gekommen ist. Die Frage lautet, was habe ich unbewusst dazu beigetragen, damit das Verhalten meiner Mitmenschen so eskalieren konnte? Signalisiere ich Falsches? Ist es meine Arroganz, mein Schutzverhalten oder bin ich zu angepasst, zu willig, zu ordentlich oder anständig? Auf keinen Fall suchen wir die alleinige Schuld bei uns, wir arbeiten jedoch produktiv an einer Verbesserung unserer Lebensqualität.

 

Wenn möglich, schnappe ich mir den Mobber in einer ruhigen Minute und versuche ein klärendes Gespräch zu führen. Auch frage ich andere Beteiligte, was der Grund für ihr Handeln ist. Gleichsam lasse ich Rat bezüglich meines Verhaltens zu. Auf keinen Fall zeige ich mich hilflos zurückhaltend und ängstlich. Notfalls darf ich mich bei einem körperlichen Angriff in gleicher Weise wehren, um das Mobbing zu beenden. Wenn dies alles letztendlich nicht befreiend funktioniert, steht mir immer als Alternative ein Schul- bzw. Jobwechsel zur Seite.

 

 

Wobei wir unser Leben nicht bestimmen lassen sollten, von Menschen die uns Schlechtes wollen. Wir dürfen unser Leben selbst in die Hand nehmen. Wir stellen uns die Fragen: Handle ich eigenverantwortlich? Lebe ich für mich und nicht für andere? Gestalte ich mein Leben aktiv? Bin ich mit mir zufrieden? Kann ich meine Umwelt akzeptieren? Schaffe ich es für mich selbst zu sorgen? Liegt mir die Abhängigkeit von anderen fern? Kann ich durchsetzen was ich für mich erreichen möchte? Nutze ich meine Energien und Fähigkeiten?

 

Antworten wir hier in allen Punkten mit "JA", wird uns Mobbing nichts mehr anhaben können!

 

Den Schluss widme ich den Mobbern. Obige Fragenstellung ist auch für sie beachtenswert. Welcher eigenständige kraftvoll im Leben stehende Mensch, möchte mit der schrecklichen Bürde leben, einen durch Mobbing ausgemergelten Menschen elendsten Fall in den Suizid getrieben zu haben? Und, riskiere ich unbedingt ein Ausrasten meines Opfers, was mir durchaus selbst sehr schaden könnte.  

 

Mobbing ist out!

 

 

 

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