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Die unabhängige Beraterin vertritt in ihrem beruflichen Handeln keine ideologisch, politisch oder religiös motivierten Interessen, sondern gibt ihre empathisch wahrgenommenen Eindrücke der betreffenden Situation und Person/en weiter.

Am Ende! Aufgeben?

 

"Aufgeben ist viel zu

a n s t r e n g e n d !"

 

(Tilo Acksel) 

 

 

 

Ich darf es einfach! AM ENDE SEIN!

 

In einem dunklen Loch verweilen. Ich darf meinem Unglück, meiner Verzweiflung freien Lauf lassen. Ich darf mich darin suhlen. Ich darf meinen Hass zulassen. Ich darf in der Vergangenheit hängen bleiben. Nichts leisten müssen. Mich dem Druck des Vollkommenen nicht aussetzen. Ich darf diesen gleichmäßigen Fluss aller Säfte, diesen ach so berühmten, nicht verspüren. Ich darf verkrampft in der Lähmung verweilen und abwarten. Ich darf verharren, festhalten. Ich muss nichts ändern.

 

Ich darf es einfach! AM ENDE SEIN!

 

Ich darf sie annehmen die Depression, die Schizophrenie, die Persönlichkeitsstörung und alles was das ICD-10 so hergibt und im Volke verwertet werden muss. Und ich finde mich zurecht oder nicht. Ich schaffe es ohne oder mit Hilfe oder gar nicht.

 

 

Es darf geschehen!

 

 

Neues ErLEBEN darf entstehen, nach jedem Schlag den wir im Gesichte, in der Seele verspüren.

 

Und ich darf es außerdem, mich immer wieder neu gebären.

 

Und dieses DÜRFEN allein, gibt mich frei, lässt mich wieder fühlen, lässt mich neu wünschen, lässt mich neu bewegen, lässt mich neu hoffen, lässt mich neu beginnen, schenkt es mir zurück, dieses Leben.

 

 

Ich starte es, und diesmal nur für mich und neu!

 

 

 

Denn: Aufgeben ist keine Lösung, nicht einmal die zweitbeste.

 

Durchhalten und Aufgeben fordern gleich viel an Energie und Disziplin. Wer aufgibt, entscheidet sich bewusst dazu, was völlige Klarheit voraussetzt, welche dann im Zuge des "Sich-Aufgebens" benebelt wird. Allein dieses Anästhesieren ist nur mit Handlung und Kraft zu vollziehen. Mache dir bewusst, dass es "im Aus" genauso viel an Kraft bedarf, und sei es nur z. B. bei der Suche nach einem warmen Schlafplatz, bei der Beschaffung der nächsten Betäubung oder auch nur beim Dahinvegetieren. Mit diesem Wissen wird das aktive Durchhalten von vielen wieder bevorzugt.

 

Ein "zeitweises Aufgeben", ein Erholen ist eine Lösung, um dadurch den Willen zum Durchhalten wieder zu stärken. Und auf diesem Weg darfst du überlegen, welche Last du überhaupt mit dir trägst? Vieles lässt sich abwerfen! Und asketisch bepackt starten wir nun weiter durch, zum Durchhalten, bis wir das Ziel erreichen: Ein leichteres Annehmen und besseres Modellieren unseres Weges.

 

 

 

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