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Die unabhängige Beraterin vertritt in ihrem beruflichen Handeln keine ideologisch, politisch oder religiös motivierten Interessen, sondern gibt ihre empathisch wahrgenommenen Eindrücke der betreffenden Situation und Person/en weiter.

Emotionale Abwendung ist Selbstschutz 

Emotionale Kontrolle ist dem emotionalen Tod stets vorzuziehen.

Mögliche Phasen: Ärger und Wut - Trauer - Resignation - Emotionale Abwendung -  Körperliche Symptome - Emotionaler Tod - Krankheit

 

Mit einer Person bin ich emotional tief verbunden und baue auf diese. Meist sind das in jungen Jahren Familienmitglieder, später engste Partner, sei es privat oder beruflich. Im Zuge der eigenen Reifung durch verschiedenste Lebenserfahrungen, Täuschungen, Erfolge und Misserfolge, entstanden aus meinen offenen Hoffnungen und Vorstellungen, habe ich Erwartungen und Ansprüche an diese mir sehr am Herzen liegende Person. Jeder Persönlichkeit geht es gleich, sie hat ein bestimmtes ihr anerzogenes sowie angeborenes Denkmuster. Mit diesen beiden kann zur Problemlösung mit dem Eigenanteil an Entscheidungskraft, welchen wir immer haben, konstruktiv entschieden werden. Dein Gegenüber kann nur geben und deine Emotionswünsche erfüllen, wie es ihm möglich ist. Betrachten wir ausschließlich unser Gedankengut und übertragen dies auf andere, kommt es sehr schnell zu Unzufriedenheit und das in Folge. Gehst du stets von deiner Sichtweise aus bei jeglicher Beziehung die du führst, kannst du dein Gegenüber irgendwann nicht mehr kapieren. Du erkennst nicht, warum sich jemand auf einmal befreien muss, um selbst überleben zu können. Viele Regulatoren und Hindernisse, natürliche oder forcierte spielen hier eine immense Rolle. Finde sie heraus.

 

Anfangs ärgern wir uns über Äußerungen und Emotionsausbrüche. Wir sind wütend, weil plötzlich alles anders ist. Der Anspruch an eine Person ändert sich, er geht verloren. Wir wissen nicht, wie wir diesen Prozess aufhalten können. Ohnmächtig stehen wir daneben und müssen deshalb hilflos zusehen, wie sich eine geliebte Person in unseren Augen von uns abwendet. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Auch bei deinem Gegenüber findet ein Selbstschutz statt. Bedenke, ihm geht es genau wie dir.

 

Dieses entstandene Unverständnis, welches jetzt auf beiden Seiten herrscht, lässt emotionale Abwendung, ja sogar ein emotionales Absterben auf Dauer zu. Willst du es wirklich soweit kommen lassen, bei einer Person, die dir einst sehr wichtig war? Menschen, die zusammengehören, wenden sich nicht gänzlich ab, auch wenn Fehlinterpretation momentan im Vordergrund steht. Aus Wut und Ärger wird Trauer. Trauer über die verlorengegangen funktionierende emotionale Verbindung. Um diese Trauer einigermaßen zu verarbeiten, gesellt sich eine gehörige Portion Resignation dazu. Ich kann nichts mehr ändern, diese mir nun fremde Person wird mich nicht mehr richtig wahrnehmen wollen/können/dürfen?!? Oder?

 

Bevor du dich emotional abtötest, versuche stets alle Seiten zu betrachten und zu ergründen, wenn dir das in deiner Verzweiflung möglich ist. Eine emotionale Abwendung ist gleichsam in Extremsituationen von Nöten um überleben, um sich wieder neu sortieren, um die Lage strukturiert überdenken zu können. Ein emotionales Abwägen findet statt. 

 

Je öfter ich im Leben gekränkt wurde auf irgendeine Weise, desto schneller funktioniert eine emotionale Abwendung von Personen. Ich bin gewappnet, es muss logischerweise wieder so kommen, wie bei allen liebgewonnenen Menschen zuvor, die mich am Schluss der Gemeinsamkeit verkehrt erfasst haben und mir deshalb nur ein Rückzug blieb.

 

 

Aus empfundener ständiger Kränkung entsteht sukzessive emotionales Absterben. Ein schleppender Prozess, den wir direkt nicht wahrnehmen können/wollen, weil uns bis dahin der Einblick in diesen Vorgang fehlt. Körperliche Symptome machen sich bemerbar. Wir können diese nicht zuordnen. Schlimmstenfalls manifestiert sich eine Krankheit.

 

Erleben wir z. B. ein Elternteil als ständig hilflos, wenden wir uns emotional von diesem ab. Wir erwarten, dass sich unsere Eltern jederzeit zu helfen wissen und somit uns. Akzeptieren wir jedoch, dass auch Eltern irgendwann an der Grenze ihrer Kraft und Möglichkeiten angekommen sind und somit nicht mehr in dem Ausmaß für uns handeln (handeln können) wie gewohnt, stirbt etwas in uns ab, weil Erwarungen nicht mehr erfüllt werden. Dieser Abwehrmechanismus ist vorerst verständlich und wichtig. Dennoch bringt er nicht voran. Er zerstört an ihm festgehalten, Stück für Stück. Verstehen wir den Elternteil in seiner Reaktion und Handlungsweise, finden wir zu einer Gelassenheit zurück, die unsere Emotionen wieder zulässt. Was oftmals leider erst möglich ist, wenn wir selbst gleiche Lebenserkenntnisse und –enttäuschungen erarbeiten konnten/mussten.

 

Betrachte bei deiner Meinungsbildung über einen betreffenden geliebten Menschen, je mehr Verantwortung dieser tragen musste und gleichzeitig Ärger, Enttäuschung und Schicksalsschläge hinnehmen, umso unverständlicher wird er für sein Umfeld in seiner Reaktions- und Handlungsweise, dies eben auch für dich. Auch nur ein Abwehrmechnismus für diesen, um weiter bestehen zu können.

 

Der beste Weg um emotionale Abwendung nicht stattfinden zu lassen, ist eine Aussprache auf gleicher Ebene. Keiner macht dem anderen Vorwürfe und lernt Vorstellungen, Nöte und Verzweiflung des anderen verstehen. Dies ist auf alle Fälle möglich, sofern keine Fremdbeeinflussung deiner Emotionen stattfindet, welche unter anderem emotionale Abwendung folglich emotionalen Tod hervorruft. 

 

Sind sich entfremdete Menschen auf einer Weise noch wichtig und gleich an Auseinandersetzungen/Erlebnissen gewachsen, finden sie wieder einen Weg emotionales Leben gemeinsam, wenn auch zurückhaltender, gedeihen zu lassen. Diesmal auf einem Weg, der jeden in seiner selbstbestimmten Art und Weise akzepierend respektierend, ihn beschreiten lässt, nebeneinander. Emotionale Kontrolle ist dem emotionalen Tod stets vorzuziehen.

 

Komm, lass es uns noch einmal weiterentwickelt und verstehend fühlend versuchen. Ich bin bereit! Du?

 

 

 

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