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Die unabhängige Beraterin vertritt in ihrem beruflichen Handeln keine ideologisch, politisch oder religiös motivierten Interessen, sondern gibt ihre empathisch wahrgenommenen Eindrücke der betreffenden Situation und Person/en weiter.

Stell dir vor du bist AUTIST... 

...und es versteht dich keiner. 

 

 

Alle schauen dich an und denken: Was für ein Irrer?! Was für eine Irre?! Blickt der überhaupt etwas? Oder Sie? Lebt dieser Mensch in seiner eigenen Welt, seiner Fantasie? Wie lebt er eigentlich? Versteht diese Person, was ich sage? Was meint sie mit ihrem Gerede, welches sie scheinbar unpassend einwirft? Bekommt sie mit, was in der Umwelt vorgeht?

 

Gedanken STOPP! Das Gegenteil ist der Fall.

 

Hast du dich schon einmal mit einem Autisten unterhalten? Hast du dir bereits die Mühe gemacht, diesen Menschen zu verstehen? Wieso nicht?

 

Denn er tut es bereits! Er versteht dich, weil er dich fühlt, und zwar zu tief. Es befindet sich zwischen ihm und dir eine Kommunikations-Brücke, die noch unbenutzt ist. Autisten können dich sehr gut verstehen, sie spüren sogar dein Leid und genau das ist der Knackpunkt. Dein Leid arbeitet diesen tatsächlich sehr mitfühlenden Menschen zu einem Wrack auf. Denn er vermag es nicht, Probleme für dich zu lösen, was so dringlich sein Begehr wäre. Er kann nicht anders als sich abzuschotten. Das ist lediglich ein Überlebensmuster. Er muss sich trennen von all der Armut, Krankheit, dem Trübsal, Herzschmerz, Schicksal usw., sonst wird alle Bedürftigkeit der Welt zu seiner. Es bleibt ihm vorerst nur die einzige Wahl der Dissoziation. 

 

Er muss nicht zu lösendes Leid von sich abspalten, um vorerst mit dieser eine Lösung, ein Heil für sich zu finden. Trotzdem leidet ein Autist hier, weil er sich mit dieser Haltung von der Umwelt unverstanden und abgegrenzt fühlt. Es bleibt als Schutz seiner Seele nur noch der Rückzug. Er greift vor und isoliert sich selbst, damit es seine Mitmenschen nicht tun.

 

Betrachten wir die Entstehung von Autismus. Hierzu gibt es verschiedene Ansätze. Grundsätzlich gilt bei allen psychischen Stadien immer die "Dreier-Entwicklungs-Komponente", wir bekommen "ein Päckchen" vererbt, wir werden vom sozialen Umfeld geprägt, wir haben einen Mitentscheid für unsere daraus resultierenden Reaktions- und Handlungsweisen. Das ist die Version, mit der jeder seine stimmige Mitte finden kann. Autisten tun sich hier wesentlich schwerer, denn sie leiden auch auf der Mittelspur.

 

Es gibt Erziehungsratgeber, die förmlich Autisten mit ihren ungünstigen Anweisungen züchten. Die da wären, lasst eure Babies und Kleinstkinder allein und abgeschirmt in den Schlaf selbst finden und notfalls solange schreien, bis sich das Ritual vor Erschöpfung von selbst löst. Vor einigen Jahrzehnten wurde zum Beispiel vehement noch die Meinung vertreten, dass die Lunge eines Menschen nur perfekt ausgebildet wird, wenn er als Säugling am Stück mindestens 30 - 60 Minuten durchschreit, ohne dass man diesen zumindest versucht zu beruhigen. 

 

An und für sich kein schlechter Gedanke, durch optimiertes Training sich die Perfektion eines Organes anzunehmen. Eine vollkommen stimulierte und ausgebildete Lunge hört sich erstmal sehr verlockend an und sollte auch gefördert werden. Stell dir auch vor, was in diesem Baby vorgeht, wenn es lange Zeit zwecklos schreit. Es wird auf Dauer zur Gleichgültigkeit erzogen. Denn es ist egal, welche Anstrengung es auch unternimmt, um auf seine zu befreiende Lage (Windel voll, Hunger, Durst, Wärme, Nähe…) hinzuweisen, es hat keinen Erfolg, außer dass es vor Entkräftung einschläft, aufgibt. Diese Erfolglosigkeit in Sachen Gehör seiner Emotionen manifestiert sich im ungünstigsten Fall in Abgestumpftheit und begleitet es weiter in seinem Leben. Aufgemerkt, nicht jedes erfolglos schreiende Kind ereilt diese "Sublimierung" seines Gefühlswirrwarrs. Eine Disposition ist durchaus vorhanden und weitere verschiedene Aspekte/Ereignisse müssen folgen, um Autismus zu begünstigen.

 

Lässt man Kinder, Jugendliche bis zur Adoleszenz ständig gegen seine Fähigkeiten, Veranlagungen und somit Wünsche agieren, bleibt unverstanden als eine von vielen Lösungen der Autismus.

 

Das Kind fängt folglich an, bei seinem Umfeld genau Gleiches wahrzunehmen, was es offenbar so teilnahmslos werden lies. Verstärkung findet statt, was sich negativ auswirkt einerseits. Positiv wird etwas Fantastisches andererseits geboren, eine große empathische Fähigkeit. Für diese gilt es: Ein richtiger Umgang muss her! 

 

 

Für dich: Finde heraus, wie du deine Lebens-Destruktion in Konstruktion umwandeln kannst. Nicht nur allein für dich, sondern ebenfalls für deine Mitmenschen, die dich nicht begreifen können. Als Erklärung und Entlastung nimmst du ihre völlig anderen Charaktere, Lebenserfahrungen und Denkweisen her und stellst gerade damit zu deinen Gefühlen eine Verbindung her. Überlege, wie du es schaffst, trotz großer Wahrnehmung und Verletzlichkeit nicht stumpf und abgeschottet zu wirken. Wie du Negativ-Erlebnisse nicht länger als belastendes Gepäck mit dir herumschleppst. Gestalte gedanklich wie du negative menschliche Strahlung mit einer "Glasglocke" abwenden kannst ohne darunter zu verweilen.

 

Ein aufreibender und anstrengender Prozess ist das. Du spürst spontan, dich vor ihm weiter schützen zu müssen. Kleine Schritte fördern die Öffnung deiner zum Selbstschutz rigide errichteten Grenzen. Mach dir Stück für Stück zu Nutze, was dich von den anderen trennt und nähere dich somit ihnen auf eine für beide Seiten förderliche Weise wieder an.

 

 

 

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